Bundeswehrstandort Murnau bleibt erhalten
Nachdem es im Vorfeld der Entscheidung von Verteidigungsminister de Maizière heftige Diskussionen über die Auflösung von Bundeswehrstandorten gegeben hatte und im Grunde genommen für keine Kaserne Bestand garantiert werden konnte, nahm der 1. Bürgermeister die Nachricht aus Berlin mit großer Freude auf, dass der Bundeswehrstandort Murnau erhalten bleibt.
In den letzten Wochen hatte Herr Dr. Rapp zusammen mit Herrn Landrat Kühn und dem Bundestagsabgeordneten Alexander Dobrindt Überzeugungsarbeit geleistet und zahlreiche Gespräche mit Entscheidungsträgern geführt.
Dabei wurde betont, dass die Standortfrage nicht nur unter wirtschaftlichen Aspekten gesehen wird, sondern die Bundeswehr in unserer Marktgemeinde ein Identifikationsfehler ist. Insbesondere galt es hervorzuheben, dass Murnau sich seit Jahren in einem Konversionsprozess befindet, der bislang nicht abgeschlossen ist und von einer Kommune mit 12.000 Einwohner eine zweite, parallel zu gestaltende Umstrukturierungsmaßnahme, nicht geschultert werden kann.
Der Marktgemeinde bleibt auch die Sanitätsstaffel erhalten, wohingegen die Feldjäger Murnau verlassen müssen.
Die Entscheidung für die Werdenfelser Kaserne dürfte auch im Hinblick auf den Ausbau von Pöcking gesehen werden, da die Nähe der beiden Standorte aus militärstrategischen Überlegungen durchaus Relevanz hat.
„Der Kampf um unsere Kaserne bis zur letzten Minute hat sich gelohnt und wird das gute Verhältnis zwischen der Marktgemeinde und unseren Soldatinnen und Soldaten weiter festigen“, so der 1. Bürgermeister und CSU-Vorsitzende.





